Rechte beim Bewerbungsfoto


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09.02.2016     Wer hat welches Recht beim Bewerbungsfoto

Dank der neuen Medien, wird es immer einfacher die Bewerbung ins Internet zu stellen, mit einem Bewerbungsfoto das man bei einem Fotografen anfertigen liess, um mit dem Foto im Lebenslauf einen guten Eindruck zu hinterlassen. Das Bild wird auf der persönlichen Homepage oder einem Portal wie LikedIn, Xing oder Facebook gepostet um sein Gesicht zu zeigen.
Diese Vorgehensweise kann sich als Bumerang erweisen, denn einige Fotografen behalten das Recht am Bildmaterial, so dass eine Verwendung nicht möglich ist. Wer dies nicht beachtet, riskiert schnell einmal, dass ihm eine Mahnung wegen Urheberrechtsverletzung ins Haus flattert.

Fotograf Bewerbungsfoto   Es sind zahlreiche Fälle bekannt, bei denen Bewerber oder Privatpersonen wegen Verletzung des Urheberrechtes verklagt worden sind. Es ist daher wichtig, dass wenn man ein Fotoshooting bei einem Fotografen vereinbart genau klärt, wozu man die Bilder verwenden darf und wozu nicht. Bei mündlicher Zusage sollte man es nicht belassen, denn wenn man einen Vertrag unterschreibt, bei dem die mündlichen Vereinbarungen nicht aufgeführt sind, hat man bei einem Streitfall schlecht Karten.
Zum Zeitpunkt des Shootings, besitzt der Fotograf das Urheberrecht. Er hat die Person in Szene gesetzt, ins rechte Licht gerückt und aus einem entsprechenden Winkel fotografiert und damit eine Eigenkreation getätigt. An diesem Werk besitzt der Fotograf das Recht. Der Fotograf kann das Recht an seinem Werk teil oder ganz weitergeben. Wenn vereinbart wird, dass das Foto für Bewerbungen genutzt werden kann, ist die Verwendung für klar bestimmt. Wer das Bild anderweitig verwendet, also auf seinem Facebook-Profil oder gar für eine Kandidatur als Gemeindepräsident, macht sich strafbar.

Wer Fotos erstellen lässt, muss sich vorgängig im Klaren sein, wie er seine Bilder verwenden will. Wenn eine Portraitaufnahme gemacht wird, erhält der Auftragsgeber ein privates Nutzungsrecht. Das Bild darf privat genutzt werden und darf den Familien- oder Freundeskreis nicht verlassen. Das Portraitfoto darf also nicht für Bewerbungen verwendet werden, da es den oben genannten Kreis verlässt. Bei einer Bewerbung wird in Verbindung mit dem Foto beabsichtig eine Arbeit zu erlangen, sprich Geld zu verdienen. Somit kann man bereits von Werbung für die eigene Person sprechen, was nicht mit einer privaten Nutzung zu tun hat.

Aus diesem Grund haben Fotografen Preislisten für unterschiedliche Verwendungszwecke. Denn der Fotograf sagt sich, wenn Du damit Geld verdienen möchtest, weil Kunden ein Produkt aufgrund des einmaligen Fotos kaufen, möchte ich auch ein Stück des Kuchens haben und verlange mehr für das Bild.

Wer bei einem Fotografen ein Foto erstellen lässt, muss meist ein Vertrag unterschreiben, in dem das Nutzungsrecht geregelt ist. Dabei gibt es unter anderem folgende Begriffe:

Portraitfoto / Private Nutzung
Das Bild darf den Familien- und Freundeskreis nicht verlassen. Vorsicht im Internet, ein Facebook Freund gehört noch lange nicht zum Freundeskreis.

Bewerbungsfoto
Einsatz für Bewerbungen und private Nutzung. Die Verwendung im Facebook-Profil oder private Homepage ist nicht gestattet.

Uneingeschränkte Nutzung
Das Bild darf vom Auftraggeber für alle Zwecke verwendet werden. Also privat, Facebook oder Werbung.

Übrigens, wer denkt, dass sein Bild im Internet nicht gefunden wird, irrt sich. Wer gezielt nach einem Namen sucht, findet rasch ein Bild der gesuchten Person. Es gibt auch die Möglichkeit ein Bild unsichtbar zu markieren, um über eine Suchmaschine ein Bild einfacher zu finden. Wer also ein Bild bei einem Fotografen erstellen lässt, sollte im Vorfeld mit dem Fotofragen vereinbaren, wofür die Bilder verwendet werden dürfen, um im Nachhinein keine bösen Überraschungen zu erleben.

Wer sich selbst als Fotograf versuchen möchte, findet unter Bewerbungsfoto ➚ weiterführende Informationen, worauf bei einem guten Bewerbungsfoto geachtet werden soll, um sich ins rechte Licht zu rücken.
Wer ein geeignetes Bewerbungsfoto bei einem professionellen Fotografen erstellen lassen möchte, ist gut beraten, wenn er vorweg die rechtlichen Aspekte betrachtet und mit dem Fotografen diskutiert.


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