Die perfekte Bewerbung, sieht so aus


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25.08.2015     Die perfekte Bewerbung: So sieht sie aus

Haben Sie auch schon einmal eine Bewerbung geschrieben und wussten nicht, wie Sie diese optimalerweise gestalten sollen? Die Angst vor Jobabbau ist gemäss 20min.ch ➚ bei jedem Dritten vorhanden. Hat man seinen Job verloren, geht es darum, einen neuen potenziellen Arbeitgeber seiner Wahl davon zu überzeugen, dass man selbst genau diejenige Person ist, die der Betrieb bestens gebrauchen kann. Wie man dies am besten anstellt? Es gibt gleich eine ganze Reihe von Tipps, die es Ihnen künftig leichter machen werden, eine Bewerbung zu verfassen, die Sie in die engere Auswahl kommen lässt.

Das Äussere der Bewerbung ansprechend gestalten
Nicht unwichtig ist der erste Eindruck, den Ihre Bewerbung hinterlässt, wenn der Personalleiter diese zu Gesicht bekommt. Ist sie in einer hochwertigen Mappe eingebunden oder liegt sie schlimmstenfalls nur in einem billigen Schnellhefter vor? Dass man mit letzterer Option inzwischen direkt aussortiert wird, hat sich nahezu überall herumgesprochen. Bei der Wahl der richtigen Farbe der Mappe sollten Sie nicht auf zu ausgefallene Kreationen setzen, Muster sollten Sie selbstverständlich ganz weglassen. Ein neutrales Schwarz oder Grau macht zwar optisch keinen besonders hervorstechenden Eindruck, lässt Ihre Bewerbung aber auch nicht grundlos in die Ablage P wandern. Ebenfalls obligatorisch: Die Bewerbung sollte keinerlei Flecken oder Knicke enthalten und damit sind sowohl die Blätter in der Mappe als auch die Mappe selbst gemeint. Dass sich dies mitunter gerade beim postalischen Versand einer Bewerbung als schwierig erweist, kann zum Beispiel mit zu kleinen Umschlägen oder einem unvorsichtigen Einpacken zusammenhängen. Achten Sie deshalb an dieser Stelle besonders darauf.

Das Deckblatt einer Bewerbung individuell gestalten
Stimmt der äussere Eindruck und Sie haben sich in diesem Aspekt keine Schnitzer geleistet, wird der Personalverantwortliche den Inhalt der Bewerbung studieren. Direkt beim Anschreiben sollten Sie deshalb darauf achten, dass dieses entweder oben auf der Mappe liegt und dort in irgendeiner Art und Weise so befestigt ist, dass es nicht verrutschen kann, oder linksseitig in die kleine Tasche Ihrer Mappe gelegt wird. Die richtige Sortierung Ihrer Bewerbung sieht allgemein wie folgt aus:

1. Anschreiben
2. Deckblatt
3. Lebenslauf
4. Anlagen

Das Deckblatt beinhaltet üblicherweise ein Foto von Ihnen, Ihre persönlichen Daten wie Adresse, Telefonnummer und E-Mail-Adresse sowie einen Verweis auf die Stelle, um die Sie sich nun bewerben. Gleichwohl sollten Sie auch wissen, dass ein Deckblatt nicht immer zwingend Teil einer Bewerbung sein muss, sondern an dieser Stelle auch viel davon abhängt, um welche Stelle Sie sich bewerben und wie die branchenüblichen Standards aussehen. Entscheiden Sie sich für die Verwendung eines Deckblatts, so achten Sie auch hier, ähnlich wie beim äusseren Eindruck der Mappe, darauf, dass keine extravaganten Muster oder quietschbunten Farben gewählt werden. Ein klassisches Erscheinungsbild ist an dieser Stelle in den allermeisten Fällen einem poppigen vorzuziehen. Etwas anderes gilt zum Beispiel bei einer Bewerbung um einen Job im Kreativbereich. Hier kann auch das Deckblatt ein wenig von Ihrem Elan wiedergeben.

Das Anschreiben muss einen individuellen Eindruck vermitteln
Bewerbung schreiben
Bildquelle: Man pressing notebook laptop computer with doodle icon cloud sym © ra2 studio / Fotolia.com
Haben Sie die Hürde der Gestaltung des Deckblattes erfolgreich gemeistert, geht es im zweiten Schritt um die Gestaltung eines möglichst individuellen Anschreibens. Oben links auf dem Blatt werden ganz klassisch der vollständige Name sowie die Adresse vermerkt. Darunter kommen die persönlichen Kontaktdaten und anschliessend der Name des Betriebs. Der Aufbau des Anschreibens folgt im Übrigen in vielen Punkten dem eines geschäftlichen Briefes und sollte in jedem Fall einen förmlichen Eindruck hinterlassen.
Der Hauptteil ist wie folgt strukturiert:

1. Anrede
2. Einleitung/Einstellungstermin
3. Interesse am Beruf/Warum dieser Arbeitgeber
4. Ihre Qualifikationen/Warum sind Sie der oder die Richtige
5. Schulabschluss nennen und Motivation zeigen
6. Gruss und Unterschrift



Sie werden merken: Bewerbungen können langwierig sein und nach gewissem Volumen auch die Motivation beeinträchtigen, aber die Chancen liegen bei einem individuell angefertigten Anschreiben um ein Vielfaches höher, letzten Endes auch zu einem Gespräch eingeladen zu werden, bei dem Sie den Personalchef zum Beispiel mit Kenntnissen zum Thema Beziehungsmanagement überzeugen können. Da dieser mit zig Bewerbern Kontakt hat, ist dies gut über eine starke Identifikation mit den Leitbildern des Unternehmens zu erreichen, was raabverlag.ch ➚ anschaulich beschreibt.

Exemplarischer Aufbau des Kopfes einer Bewerbung: Oben links auf dem Blatt werden der vollständige Name sowie die Adresse vermerkt. Darunter kommen die Kontaktdaten und anschliessend der Name des Betriebs sowie der betriebsinterne Ansprechpartner und die Adresse des Unternehmens. Zwei Leerzeilen bevor Sie schreiben, um welche Stelle Sie sich bewerben, fügen Sie auf der rechten Seite noch das aktuelle Datum ein und zwei Zeilen unterhalb der erwähnten Stelle geht es mit der Anrede los.
Bewerbungsschreiben aufbau


Der Lebenslauf ist ein zentraler Aspekt der Bewerbung
Wenn Sie mit dem Anschreiben fertig sind und mit dem Lebenslauf fortfahren möchten, ist es auf jeden Fall hilfreich, sich einmal in unserer betreffenden Rubrik ➚ auf nach Bewerbungsmustern umzusehen oder auch entsprechende Unterlagen beim Arbeitsamt anzufordern.
Meistens liegen diese dort auch für jedermann zur Mitnahme bereit. Zurückkommend auf den Lebenslauf hat es sich – vorab gesagt – absolut bewehrt, penibel darauf zu achten, keine allzu grossen Lücken entstehen zu lassen und diese, wenn überhaupt, nur kaschiert zu offenbaren. Nichts ist für Sie ungünstiger, als wenn der Personaler den Eindruck bekommt, dass Sie mehrere Monate oder vielleicht sogar länger als ein Jahr auf der faulen Haut gelegen und nicht gearbeitet haben. Derartige Zeiten kommen natürlich vor, aber meistens kann man diese dergestalt überbrücken, dass man sich zusätzlich qualifiziert oder berufsrelevante Kurse besucht, die einem zu einem späteren Zeitpunkt von Nutzen sein können.
Gemeinhin betrachtet sind in einem Lebenslauf folgende Angaben erwünscht:

schreiben  • Persönliche Daten
  • Schulbildung
  • Praktische Erfahrung
  • Besondere Fähigkeiten und Kompetenzen
  • Hobbys




Bildquelle:
Hintergrund - Hand und Feder © PhotoSG / Fotolia.com



Heruntergebrochen auf einen Satz könnte man auch sagen: Beim Lebenslauf sind keine Lücken Silber, keine Lücken und jede Menge Erfahrung Gold. Dass viele Bewerber gerade am Anfang Ihrer beruflichen Laufbahn aber noch nicht über sonderlich viel Erfahrung verfügen, sofern sie diese überhaupt besitzen, ist den meisten Personalern natürlich klar. Dass wiederum andere Erwartungen an jemanden gerichtet werden, der schon Mitte oder Ende 20 ist, ist ebenfalls offenkundig. Achten Sie deshalb zusammenfassend auf ein plausibles Gesamtbild Ihres bisherigen bildungstechnischen Werdegangs. 10 weitere Tipps zum perfekten Lebenslauf finden sich ausserdem
in diesem Beitrag ➚.

Anlagen beinhalten Zeugnisse und Bescheinigungen

Haben Sie auch die wichtige Hürde der Erstellung eines ansehnlichen Lebenslaufes gemeistert, sind Sie fast am „Ende“ der Bewerbung angelangt und sollten im Rahmen der Anlagen noch „Beweise“ dafür liefern, dass Sie beispielsweise schon Praktika, Schulungen, Kurse und natürlich einen Schulabschluss oder Abschluss von der Universität erlangt haben. Ob mehrere Zeugnisse oder zum Beispiel nur das Abschlusszeugnis, das ja oftmals auch eine Übersicht der Noten der vergangenen Schuljahre beinhaltet, verlangt werden, ist je nach Branche bzw. Beruf unterschiedlich. Sofern diese Information nicht bereits aus der Stellenausschreibung hervorgeht, kann sich ein Telefonat mit dem Unternehmen oder dem zuständigen Ansprechpartner als klärend erweisen. In die Anlagen gehören ausserdem Dokumente wie beglaubigte Übersetzungen, eine Kopie des Führungszeugnisses (sofern relevant), Empfehlungsschreiben vom ehemaligen Arbeitgeber oder Professoren oder auch Bescheinigungen über ehrenamtliches Engagement, das stets einen guten Eindruck vermittelt und gern gesehen ist. Zeugnisse
Bildquelle: Celebration Education Graduation Student Success Learning
© Rawpixel / Fotolia.com


Fazit
Zusammenfassend lässt sich beim Thema „perfekte Bewerbung“ festhalten, dass eine solche aus vielen verschiedenen Komponenten besteht, die zusammen ein grosses Ganzes ergeben sollten, das für Personaler attraktiv ist. Angefangen bei einer optisch ansprechenden Mappe inklusive Deckblatt sollte das Anschreiben vor allem individuell geschrieben sein. Informieren Sie sich deshalb umfassend über den Betrieb und machen Sie sich ehrliche Gedanken darüber, warum Sie Teil dieses Unternehmens werden wollen. Bringen Sie genau diesen Enthusiasmus dann zu Papier. Beim Lebenslauf sollten Sie keine oder nur geringe Lücken offenbaren, denn dies ist der heimliche Hauptgrund vieler Personaler, um Bewerber abzuweisen, die an und für sich einen guten Eindruck hinterlassen haben. Schliessen Sie sodann Ihre Bewerbung mit der vollständigen Übermittlung der Anlagen ab.



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